„Ich sehe was, was du nicht siehst“ Junge filmische Perspektiven auf die Erinnerung an NS-Verbrechen
Was sehen wir heute dort, wo sich während des Nationalsozialismus das größte Frauen-Konzentrationslager befand? Es ist schwer, sich vorzustellen, dass Tausende Menschen dort gleichzeitig eingesperrt waren. Die heutige Leere widerspricht auch vielen Bildern, mit denen Jugendliche im Internet und im Unterricht konfrontiert sind, zum Beispiel von überfüllten Baracken oder Häftlings-Kolonnen. Das Projekt nimmt diese Spannung auf und sucht nach Antworten. 12 Jugendliche aus Fürstenberg/Havel und Berlin lernen in zwei Ferienwochen die Geschichte des Ortes kennen, lernen den Umgang mit Kameras und entwickeln einen eigenen Film.

